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Das Kinderrechtszentrum Interlagos am Weltsozialforum (WSF) in Belém

 
 

Für die Rechte der Kinder muss man sich einsetzen, dort wo die Kinder sind. Dort wo ihre Würde verletzt, ihre Zukunft verunmöglicht wird. Also eine lokale Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, ihren Eltern und Geschwistern. So entstehen Beziehungen des Vertrauens, Schritte der Gemeinsamkeit und kleine Gruppen, die miteinander mögliche Veränderungen suchen. Damit das Wagnis des Suchens, die Geduld während der langen Nacht, das Ringen trotz deftiger Winde trotz allem an Kraft gewinnen kann, suchen die Menschen Verbündete. Sie vernetzen sich, schliessen sich zusammen, hören von den gegenseitigen Erfahrungen und Lernen gemeinsam, wie weitere Schritte möglich werden.

 

 

Gerade darin liegt der fundamentale Wert des Weltsozialforums. Vergessene, verstummte, verdrängte und verstossene Menschen finden zusammen, lernen voneinander, damit sie miteinander Möglichkeiten der Veränderung finden. Deshalb war auch das Kinderrechtszentrum Interlagos in Belém do Pará (Brasilien), wo zwischen dem 27. Januar und dem 1. Februar 2009 das Weltsozialforum stattfand, mit dabei. Die folgenden Bilder bringen uns Eindrücke vom Weltsozialforum und von der Beteiligung des Kinderrechtszentrums Interlagos.

 
 

133.000 Personen aus 142 Ländern nahmen am Weltsozialforum 2009 im brasilianischen Belém teil. Sie vertreten über 4000 Nichtregierungs-Organisationen und soziale Bewegungen vor allem aus Lateinamerika aber auch aus allen anderen Kontinenten der Erde. Dabei waren auch 1.900 Indigene, die 120 Volksstämme repräsentierten.

 
 

Obwohl das Weltsozialforum keinen Entscheidungscharakter besitzt und bewusst auf eine gemeinsame Abschlusserklärung verzichtet, ist es doch das weltweit wichtigste zivilgesellschaftliche Treffen, um sich getreu dem Motto „Eine andere Welt ist möglich“ international zu vernetzen und alternative Wege des politischen, sozialen und ökonomischen Wandels zu diskutieren.

 
 

Eine 50 Personen umfassende Delegation aus der Schweiz – organisiert durch AllianceSud und E-CHANGER – war beim WSF in Belém dabei. Die Debatte mit der Landlosenbewegung, der Vereinigung der Volksbewegungen, dem Globalen Marsch der Frauen und Leonardo Boff war ein wichtiges Element des Vorprogrammes der Schweizer Delegation.

 
 

Während des Forums organisierte E-CHANGER ein Seminar über die personelle Entwicklungszusammenarbeit. Frei Betto sprach von der Notwendigkeit, alle Formen der 'Zusammen'-Arbeit zu "entkolonialisieren". "Niemand ist kultivierter als der andere. Wir sind einzig Glieder verschiedener Kulturen, die gegenseitig voneinander lernen können", erklärte Frei Betto.

 
 

Und Djalma Costa vom Kinderrechtszentrum Interlagos koordinierte das Seminar der ANCED, der Vereinigung der Kinderrechtszentren Brasiliens.

 
 

Kadu, Mitarbeiter des Kinderrechtszentrums Interlagos, ist intensiv an der Debatte beteiligt...

 
 

Und die Pappfiguren der Kampagne 'Menschen sind wir, und Rechte haben wir!' waren natürlich auch dabei! Sie brachten die Realität der Kinder und Jugendlichen von São Paulo mit nach Belém. Hier bei einem Seminar mit dem portugiesischen Soziologen Boaventura de Sousa Santos.

 
 

Das Weltsozialforum ist eine Quelle der Hoffnung und stärkt die Vernetzung der globalen Bewegungen. Hier tauschen sie ihre Praktiken und ihr Wissen aus, um weiter auf lokaler, nationaler und globaler Ebene gegen Diskriminierung, Ausschluss und Unterdrückung vorzugehen.

(tuto)
 
Weitere Materialien zum Weltsozialforum:
Weltsozialforum will Neuanfang
Das Weltsozialforum in Belém (1) - Sergio Ferrari (Französisch)
Das Weltsozialforum in Belém (2) - Sergio Ferrari (Französisch)
Eine erste Bilanz des WSF - Sergio Ferrari (Französisch)
 
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