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Leben und Werden der Landlosenbewegung (2): Die Landbesetzungen

 
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In Brasilien sind Gesetze schöne Worte auf weissem Papier, das in scheinbar unerreichbarer Höhe über die Wirklichkeit hinweg schwebt. Auch wenn also die Rechte der Menschen in Gesetzen und Verfassungen festgehalten sind, fallen sie trotzdem nicht vom Himmel. Im brasilianischen Kontext müssen die Rechte der Menschen in hartem Kampf errungen werden.

 

 

So auch die Landreform! Selbst wenn überall bekannt ist, dass die Demokratisierung des Zuganges zu Land und Boden ein effizienter Ausweg aus Unterdrückung und Ungerechtigkeit ist. Gleichzeitig ermöglicht die Landreform eine von der armen Bevölkerung ausgehende wirtschaftliche Entwicklung, sichert die Ernährungssouveränität des brasilianischen Volkes und ist effektives Mittel gegen Arbeitslosigkeit und Elend.

 

Die Landlosenbewegung organisiert Familien, welche durch den Grossgrundbesitz vom Land verdrängt wurden, und öffnet gleichzeitig den in den Favelas der Metropolen gefangenen Menschen Perspektiven, zurück aufs Land zu ziehen.

 

 

Die Familien mobilisieren sich und setzen sich ein für ihre Rechte. Die Besetzung brachliegenden Landes ist der gewaltfreie Ausdruck des Schreies von Menschen, die mehr als überleben wollen.

 

 

Sie alle sind in gleicher Weise Träger der menschlichen Würde. Und sie haben gelernt, dass Veränderung nicht durch ewiges Warten geschieht, sondern nur durch aktives Handeln, durch die Stärkung der gegenseitigen Gemeinsamkeit und durch die mutige Konfrontation mit den Strukturen der Ungerechtigkeit.

 

 

 

 

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Bilder: Douglas Mansur, Mireille Borloz und Tuto
(tuto)

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