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April 08: Die Farben der Hoffnung

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Das Beton- und Asphaltmeer der Stadt São Paulo verbirgt in mehr als zweitausend Favelas die Mehrheit seiner Bevölkerung. Auf dem Stadtplan sind die Favelas ganz einfach weisse Flecken, und innerhalb des brasilianischen Rechtsstaates sind sie Teil eines riesigen „Niemandslandes“. Und gerade dort, wo der Staat die Menschen ihrem Schicksal hinterlässt, nischen sich die Drogenhändler und ihre Privatmilizen ein. Auch in der Favela Iporanga, Südzone von São Paulo.

„Als das Kinderrechtszentrum zusammen mit Jugendlichen und Familien der Favela gemeinsame Aktivitäten zu planen begann, wurden wir immer wieder von den Drogenhändlern bedroht und vertrieben“, berichtet Ivone. Sie ist Sozialarbeiterin und hat eine langjährige Erfahrung in der psycho-sozialen Begleitung von Familien (Programm „Ação Família“).

„Doch wir geben nie klein bei, sondern versuchen es immer wieder“, erzählt sie mit strahlendem Lachen. Und der geduldige Widerstand lohnt sich. Kleine Gruppen treffen sich, das Gesetz des Schweigens verliert seine Allmacht, und die Jugendlichen beginnen, der Favela ein anderes Gesicht zu geben.

Die folgenden Bilder zeigen eine von den Jugendlichen verwirklichte Initiative: ein kleiner Schritt auf einem noch langen Weg… und doch ein Schritt der Hoffnung! Das gemeinsame Handeln verwandelt den grauen Alltag der Favela in ein farbiges Werden, und macht die trennenden Mauern zum Ausdruck verbindender Kommunikation!

(tuto)

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