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Die wachsende Stärke der brasilianischen Basisbewegungen

 

 

Die offenen Wunden des Genozid an den indigenen Völkern Brasiliens, die unverheilten Narben jahrhundertelanger Sklaverei, die unaufhörlich wachsende Kluft zwischen Arm und Reich und die ungebremste Plünderung der Schätze der Natur gehören zum Erbe der kolonialen Herschaftsstruktur Brasiliens.

 
 

Trotz dieser lähmenden Wirklichkeit werden gerade die Menschen am Rand zu Hoffnungsträgern der Veränderungen. In den Volksbewegungen ist die Verschmelzung indianischer, afrikanischer, europäischer und asiatischer Kultur vielmehr als nur Folklore. Sie ist der Nährboden einer neuen Kultur der Hoffnung. Menschen von unten, ausgehend von ihrer Kraft des Widerstandes und der Weisheit ihrer Überlebensstrategien, verbinden und vernetzen sich. Volksbewegungen bieten dem neoliberalen Kapitalismus die Stirn und sagen bestimmt: „Wir sind ein Volk, das leben will!“ In vereinter Kraft bauen sie an einer Gesellschaft ohne Ausgrenzung und Naturzerstörung.

 
 

Die wiederholt realisierten Sternmärsche der Landlosenbewegung sind ein eindrückliches Zeichen der wachsenden Stärke der brasilianischen Basisbewegungen. So besetzt die Landlosenbewegung nicht nur brachliegendes Land, sondern versucht, einen breiten Prozess der Bewusstseinsbildung ins Rollen zu bringen. Denn alleine kann die Landlosenbewegung die Wirklichkeit Brasiliens nicht verändern… Doch sie leistet einen wichtigen Beitrag zur wachsenden Zusammenarbeit und Vernetzung der Volksbewegungen von Stadt und Land.

 
Bilder: Douglas Mansur
(tuto)

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