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Juli 05: Die Unermüdlichkeit der landlosen Bauern

 

Bei der Ankunft des Marsches der Landlosenbewegung in Brasília im Jahre 1999, wusch Erwino Schmidt, President des Nationalen Rates der Christlichen Kirchen – CONIC, dem Landlosen Luiz Beltrame die Füsse.

 
 
Ein symbolisches Zeichen für den tiefen Respekt vor der Würde des damals 91 jährigen Luís. Er ist seit Jahren angesiedelt im Pontal do Paranapanema, im Norden des Bundesstaates São Paulo. Doch Luiz, so erzählt er selber, wird ein Landloser bleiben, solange es auch nur eine Familie landloser Bauern in Brasilien geben wird.
 
 
Tatsächlich ist die Energie von Luiz erstaunlich. Marschierte er 1999 von São Paulo nach Brasília, so war er am diesjährigen Marsch der Landlosen (Mai 2005) von Goiânia bis Brasília wieder dabei.
 
 
Mit siebenundneunzig Jahren marschierte er mit über zehntausend Landlosen während vierzehn Tagen in Richtung der Hauptstadt Brasiliens.
 
 
Der Anlass war derselbe: die Verwirklichung der in der brasilianischen Verfassung verankerten Landreform. Zwar versucht die Regierung von Luís Inácio Lula da Silva, die Landreform anzukurbeln, doch die Geschwindkeit ihrer Verwirklichung bleibt weit hinter einer Schildkröte zurück. Deshalb marschieren die Landlosen weiter, und mit ihnen Luís Beltrame.
 
 
Herzlichen Dank, Luiz, für dein Zeugnis der Solidarität und der Verbundenheit mit allen landlosen Menschen. Du zeigst, dass der Weg lange ist. Dass viele Schritte oft schmerzlich und ermüdend sind. Doch dein Weg hat Sinn und Richtung, weil er einen ganz konkreten Horizont hat: eine Welt, in der alle Menschen in Würde und Gerechtigkeit leben können! (Bilder von Douglas Mansur)
 
 
(tuto)

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