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Autodrom von Interlagos: eine eigene Welt?

Auf paar tausend Quadratmetern stellt in Interlagos die Welt der Formel 1 wieder ihren Zirkus auf: eine eigene Welt, eine Welt für sich...

Und doch ein Symbol der ganzen Welt: eine kleine Elite rast sinnlos im Kreis, läst sich blicken und will gesehen werden. Alles innerhalb hoher Mauern, geschützt vor dem "Rest der Welt", bewacht durch die Soldaten der Sicherheit.

Hinter den Mauern eine andere Welt, die nicht gesehen werden darf: versteckt, verborgen, vergessen, zur Nicht-Existenz verurteilt. "Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss!", denken sie, und erhöhen jedes Jahr die Mauern des Betons.

Auch wenn ihre Welt aus Schein und Lärm das Jenseits der Mauern nicht wahrnehmen will, gibt es uns trotzdem... Menschen, die kämpfen um ein Leben in Würde; Familien, die ringen gegen die Wogen der Gewalt; Kinder, die träumen von der Wirklichkeit ihrer Hoffnungen...

Das Leben im Ghetto - selbst wenn es gemacht ist aus Gold - befriedigt nie die suchende Seele der Menschen: weder im Autodrom, noch in der Favela. Wirklich Mensch werde ich nur, wenn ich sehe den Anderen, ebenso wie ich: ein Mensch. Mensch sein heisst leben im Netz der Beziehungen, aller mit allen. Vereint in der einen Familie: Menschheit! In der Wärme unseres gemeinsamen Zuhauses: unser blauer Planet Erde!

(tuto)

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